Bericht 2010

Mitgliederversammlung am 12.11.2010

Mit 251.000,00 Euro wurden in den letzten fünf Jahren pflegebedürftige Mitglieder unterstützt„Es ist in jedem Fall lohnend, Mitglied im Krankenpflege-Förderverein Wadgassen zu sein". Diese Feststellung traf Herbert Rupp, Vorsitzender des Krankenpflege-Fördervereins in der Gemeinde Wadgassen, im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung dieser Solidargemeinschaft am 12.11.2010. Rupp verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Pflegeversicherung nicht in jedem Falle alle Pflegeleistungen abdecke; ein Teil sei von den Patienten selbst zu tragen. Hier springe nun der Förderverein ein. Der übernehme derzeit einen 50-prozentigen Anteil der Kosten für Pflegeleistungen, die von der Caritas-Sozialstation erbracht und nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt werden.
So wurden allein im Jahr 2009 ca. 55.000,—€ und in den letzen fünf Jahren zusammen rund 251.000,— € für pflegebedürftige Mitglieder verausgabt.
Unter anderem verwiesen hierauf Geschäftsführer Horst Wittrin und Schatzmeister Hermann Schmitt in ihren Rechenschaftsberichten im Laufe der Mitgliederversammlung. Unter TOP 9 wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes entsprochen, den Monatsbeitrag ab 01.01.2011 um 33 Cent anzuheben und auf 2,00 € festzuschreiben. (entspricht 24,00 € p. a.) Diese Beitragskorrektur, übrigens die erste seit Bestehen des Vereins, also seit mehr als 30 Jahren, wird notwendig um die ständig steigenden Ausgaben decken zu können. Die Kassenprüfer Ursula Gorius und Karl Welsch stellten nach ihrem Prüfbericht den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.
Die Entlastung erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen. Angesprochen wurde auch die erfreulich gute Entwicklung und der stete Anstieg der Pflegeleistung der Caritas-Sozialstation Wadgassen/Überherrn. Dies sei auch die Bestätigung der hervorragenden Leistungen dieser Station unter der Leitung von Gunthild Klein. Der Leitung und den Pflegekräften der Station wurde für ihre engagierte Arbeit nachdrücklich gedankt. Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte, wie in der Einladung angekündigt, der Vortrag der Caritas-Mitarbeiterin Frau Doris Gröber (Dipl.-Sozialarbeiterin) zu dem Thema „Soziale Altenarbeit". Frau Gröber informiert unter anderem, dass sich das Ziel der sozialen Beratung an dem Bestreben ausrichtet, ältere, pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich im häuslichen Bereich zu belassen. Dazu werden von ihr in ihren kostenfreien Beratungsgesprächen umfangreiche Hilfestellungen angeboten. Sollten alle Möglichkeiten der ambulanten Betreuung im häuslichen Bereich ausgeschöpft und eine stationäre Pflege notwendig sein, wird auch hier eine erforderliche Hilfestellung gegeben.
Der Vorsitzende Herbert Rupp schließt die Versammlung und dankt Frau Gröber für ihren Vortrag, und den Anwesenden für ihre Teilnahme an der Versammlung mit der Hoffnung auf die bisher geübte Treue zu dem Förderverein.


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Letzte Änderung am Freitag, 25. Mai 2018 um 18:02:05 Uhr.